Polizei neu denken

Themen

Polizeikultur

Die zweite, innere Kultur der Polizei – was sie ist, woher sie kommt, was sie zusammenhält.

  • Gen Z bei der Polizei: Sinnhunger ist kein Kulturbruch

    Neuauflage des Themas „Kulturkampf im Schichtplan“: Was wie ein Generationenkonflikt wirkt, ist beim genaueren Hinsehen dieselbe Verfahrensgerechtigkeit, die das Register «Bild des Gelingens» extern und intern schon belegt hat – nur diesmal gegenüber der eigenen Organisation eingefordert.

    Die Neuauflage
  • Fairness beginnt innen

    Der weniger bekannte, für die Führung wichtigere Befund der Legitimitäts-Forschung: Wie eine Polizei ihre eigenen Leute behandelt, prägt, wie diese die Bürger behandeln. Faire Führung nach innen ist keine Sozialromantik – sie ist der am besten belegte Hebel für faires Handeln nach aussen.

    Bild des Gelingens · Teil 2
  • Der harte Kern

    Warum gilt bürgernahe Polizeiarbeit intern oft als „soft“, als halbe Arbeit? Nicht weil die Beamten bequem wären, sondern weil Bürgernähe an etwas Tieferes rührt: an das Bild vom richtigen Polizisten. Im Kern der zweiten Kultur steht eine Frage der Identität – und die lässt sich nicht per Weisung ändern.

    Die zweite Kultur · Teil 4
  • Die zweite Kultur

    Zwei Polizisten, dieselbe Ausbildung, dasselbe Leitbild – und doch lernt der eine in den ersten Wochen auf der Strasse etwas, das nirgends geschrieben steht. Die Polizei hat eine zweite, innere Kultur, die niemand verordnet hat. Was ist sie – und warum bestimmt gerade sie, was auf der Strasse geschieht?

    Die zweite Kultur · Teil 1
  • Die Erfindung der Distanz

    Der Polizist im Streifenwagen, hinter Glas, von Notruf zu Notruf – diese Distanz ist so selbstverständlich, dass man vergisst: Sie war einmal ein Fortschritt. Die zweite Kultur der Polizei ist nicht zeitlos. Sie wurde – aus einer Trennung, die man bewusst herstellte.

    Die zweite Kultur · Teil 2
  • Was Kultur wirklich verändert

    Wenn Befehl die Kultur nicht erreicht und Druck sie nur verhärtet – wie verändert man sie dann? Der letzte Teil sucht die Antwort dort, wo Kultur tatsächlich nachgibt: nicht bei der Weisung, sondern beim persönlichen Kontakt, bei der Beteiligung und bei einem neuen Bild von der eigenen Rolle.

    Die zweite Kultur · Teil 5
  • Wer die Polizei von innen ist

    Von „der Polizei“ und „der cop culture“ zu reden, verdeckt das Entscheidende: In jedem Korps ringen sehr verschiedene Vorstellungen davon, was „richtige“ Polizeiarbeit ist. Die zweite Kultur ist keine Einheit, sondern ein Spektrum – und wer den Wandel steuern will, muss wissen, wer darin wen belächelt.

    Die zweite Kultur · Teil 3
  • An der Bruchlinie

    Die Serie schliesst dort, wo Politik und Polizei sich am schärfsten reiben: an der gefühlten Sicherheit. Wenn die Lage und das politische Narrativ auseinanderfallen, entscheidet sich, ob eine Führung die Tatsache trägt – und was gute Polizeiarbeit dann konkret bedeutet.

    Wer steuert die Polizei? · Teil 5
  • Der Preis der Öffnung

    Die Polizeiführung steht zwischen politischer Erwartung und fachlicher Wirkung – eine alltägliche Spannung, die wie persönliches Versagen wirkt. Sie ist keins: Sie ist der Preis dafür, dass sich die Polizei geöffnet hat. Auftakt einer Serie.

    Wer steuert die Polizei? · Teil 1
  • Die Sprache der Kennzahlen

    New Public Management steuert die Polizei über Zahlen – Aufklärungsquoten, Leistungsaufträge, Wirkungsziele. Doch es erfindet den Erfolg nicht neu: Es enteignet eine Währung, die der Polizei längst gehörte, und macht sie zur Sache der Politik.

    Wer steuert die Polizei? · Teil 2
  • Was sich nicht steuern lässt

    Reformen werden beschlossen, Leitbilder verkündet – und an der Front ändert sich wenig. Warum die Steuerung nur die Oberfläche erreicht: Die Polizei hat zwei Kulturen, und die eine, die tatsächlich handelt, lässt sich nicht verordnen.

    Wer steuert die Polizei? · Teil 3
  • Gen Z bei der Polizei: Kulturkampf im Schichtplan?

    Wenn die Generation Z auf die traditionelle Cop Culture trifft, prallen Welten aufeinander. Warum der Ruf nach Work-Life-Balance keine Faulheit ist, sondern ein neues Verständnis von psychischer Gesundheit und Professionalität.

    Der Motor
  • Die „Digital Cop Culture“: Zwischen Rückzug und neuer Professionalität

    Bodycam, Smartphone und Überwachungskamera filmen heute jeden Polizeieinsatz aus drei Perspektiven. Führt diese ständige Sichtbarkeit zu ängstlichem Rückzug oder zu neuer Professionalität? Die Forschung zeichnet ein differenzierteres Bild, als die Debatte vermuten lässt.

    Der Druck
  • Wandel von einer Staatspolizei zu einer Bürgerpolizei

    Wie sich das Selbstverständnis der Polizei verschiebt: von der konfrontativ-repressiven Staatspolizei hin zur kooperativen Bürgerpolizei, die Demonstrationen als legitime politische Artikulation begreift.

    Der Begriff
  • Erwartungen an die Polizei und Rollenverhalten

    Die Polizei jongliert widersprüchliche Rollen – Repression, Prävention, soziales Gehör – und ebenso widersprüchliche Erwartungen der Bevölkerung. Wie das soziologische Rollenmodell und der Wertewandel das polizeiliche Selbstverständnis prägen.

    Das Fundament